7 Gründe, warum ich es liebe, meine gewonnenen Erkenntnisse klar und kreativ darzustellen.

Seit unglaublichen 25 Jahren bin ich nun schon auf der Reise zu mir. Angefangen hat alles mit einem Buch von Dale Carnegie („Sorge dich nicht, lebe“). Dieses Buch hat mich mit dem Wunsch infiziert, mehr über mich und die Psychologie zu erfahren. Die Bücher darüber las ich nicht nur. Ich schrieb Zusammenfassungen. Zusätzlich notierte ich meine Erkenntnisse so, dass ich sie besser umsetzen konnte: klar und kreativ in Wort und manchmal Bild.

Als Psychologische Beraterin und Coach entwickelte ich aus meinen Erkenntnissen eigene Konzepte. Klarheit und ein Schuss Kreativität paarten sich zu einem informativen und gleichzeitig ästhetischen Ganzen. Hier könnt ihr lesen, warum ich genau das so liebe.

1. Beim Aufbereiten gewinne ich Klarheit

Erkenntnisse kommen bei mir meistens spontan. Zu Zeiten, an denen ich mich gar nicht – mehr – mit dem Thema beschäftige. Sie sind wie Funken, die in meinem Gehirn zünden und sofort Begeisterung auslösen.

Was ich als nächstes tue, ist, durch die Wohnung zu wandern und die Funken mit weiteren Ideen, Perspektiven und Herangehensweisen zu nähren bis sie zu einem stabil brennenden Feuer geworden sind. Erst dann schnappe ich mir einen Stift und fange an, niederzuschreiben – in Stichpunkten, mit gekrakelten Bildchen 😊, Farben – wie’s gerade „passt“. Dieser Prozess verschafft mir Klarheit über das, was da gerade brennt. Er filtert das Wesentliche heraus und verbindet es mit bereits Bekanntem zu einem wohltuenden Ganzen. Ich liebe es.

2. Klare und kreative Vorlagen sind ansprechend

„Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust.“ („Faust“, Johann Wolfgang von Goethe) Damit meine ich einerseits das logische Denken und andererseits die Kreativität. Klare Vorlagen laden mich dazu ein, ihnen „zuzuhören“ und mich auf sie „einzulassen“. Und kreative Elemente, Bilder oder Metaphern machen mich neugierig.

Schöne, kreative und dazu noch klare Anleitungen verlocken mich geradezu, mich wieder mit ihnen zu beschäftigen. Sie strahlen bereits aus, was ich suche: Ganzheit und Harmonie.

3. Klarheit ist wie ein Geländer zum Festhalten

Was wünscht du dir am meisten, wenn sich deine Gedanken gerade im Kreis drehen oder deine Emotionen Achterbahn fahren? Etwas zum Festhalten!

Klare Anweisungen sind wie ein Geländer zum Festhalten, wenn gerade die Stabilität im Sein oder im Leben verlorengegangen ist. Jemand, der einem sagt, was Schritt für Schritt zu tun ist oder welche Fragen man sich jetzt stellen sollte, ist in diesem Fall ein Segen. Wenn ich eine gut strukturierte Vorlage verwende, verschafft mir diese ganz nebenbei wieder Ordnung im Kopf und Sicherheit im Tun – und ich kann aufatmen.

4. Schon beim Betrachten ist klar um was es geht

Klare Vorlagen und Anleitungen haben eins gemeinsam: sie geben den Wörtern und Sätzen „Platz“. Kein aneinander quetschen von Zeilen – stattdessen Überblick. Ich sehe sofort Schlüsselwörter im Text und kann rasch entscheiden, ob er interessant für mich ist oder nicht.

Farben, Zeichnungen oder andere texterklärende Elemente lockern das Ganze zusätzlich auf. Außerdem steuern sie durch ihre ganz eigene Wirkung dazu bei, schon beim Betrachten zu erkennen, um was es geht.

5. Auch andere können die Erkenntnisse sofort umsetzen

Die Methoden, Konzepte und Anleitungen, die mir so wunderbar auf meiner Reise zu mir weitergeholfen haben, habe ich für mich überarbeitet und konkretisiert. Herausgekommen sind dabei Verständnishilfen und Tabellen oder Überblicke, die rasch zum Punkt führen. Sie sind für mich eine optimale Quelle zum Verständnis der Vorlagen. Ich nutze sie daher für kurze Einleitungen, um auf das Folgende vorzubereiten. Mit dieser Einleitung, klaren Strukturierung und kreativen Ausarbeitung sind keine Vorkenntnisse nötig, um gute Erfolge zu erzielen.

6. Ich genieße es, Werkzeug für Kreativität zu sein

Wenn die Ideen zu sprudeln beginnen, ich meinen Verstand in die mentale Hängematte schicken und einfach loslassen darf, bin ich glücklich. Ich merke, wie meine Augen zu strahlen beginnen und sich ein Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitet. Ja, das klingt kitschig – aber so ist es. Meine Beine setzen sich von ganz allein in Bewegung und steuern durch den Raum.

„Flow“ nennt es Mihaly Csikszentmihalyi in seinem gleichnamigen Buch. Ich fühle mich verbunden mit mir, dem Leben und allem um mich herum und lasse es geschehen. Es ist ein tiefes Gefühl von Freude und Lebendigkeit – ich genieße es zutiefst.

7. Erst das Vollenden macht das Ganze „rund“.

Vollenden ist für mich wichtig. Vollenden bedeutet ich muss mich nicht weiter kümmern und habe wieder freie Kapazität in meinem Gehirn.  Und das ist gut so. Wenn mich ein Funke der Inspiration entzündet, nehme ich diesen begeistert auf, nähre ihn, baue ihn aus und mache mir Notizen.

Vollendet ist die Erkenntnis erst dann, wenn ich sie so niedergeschrieben und/oder aufgezeichnet habe, dass ich zu jedem späteren Zeitpunkt wieder damit arbeiten kann – ohne lange überlegen zu müssen. Dann ist die Sache „rund“, was so viel bedeutet wie es fehlt nichts mehr (keine Ecken, Kanten, Löcher…). Ich atme aus und lächle.

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Kategorisiert als Persönliches

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