- Geboren bin ich in Niederbayern. Das Krankenhaus, indem ich zur Welt kam, wurde bald darauf geschlossen. Später wurde es umgebaut und wird jetzt als Seniorenheim genutzt.
- Als Schulkind war ich sehr schüchtern und unscheinbar. Ich wurde übersehen, fühlte mich nicht wertvoll und war lieber für mich.
- Lesen war immer mein Steckenpferd. Als Kind waren es Detektiv-Geschichten zum mitraten.
- Jetzt lese ich gerne fantasievolle Geschichten, meist Jugendliteratur, und liebe überraschende Wendungen und einzigartige Charaktere.
- Als Teenie habe ich meine Referate und Vokabeln für die Schule geübt, indem ich durchs Zimmer tigerte und meinen Stofftieren Vorträge hielt 😊
- Zeichnen ist etwas, das ich nicht wirklich gut kann. Doch ich liebte es, auf dem elterlichen Balkon zu sitzen, meinen Bleistift oder Bunt- und Filzstifte in die Hand zu nehmen und die Natur oder lustige Motive von Gruß- und Geburtstagskarten abzumalen.
- Was ich auch gern gemacht habe als Kind, ist Gummi hüpfen. Kennt ihr das?
- Meine Eltern sind mit uns oft in die Berge gefahren zum Wandern. Da gings früh raus, um beizeiten wieder im Tal zu sein. Danach kehrten wir dann noch zum Eis essen ein bevor es wieder nach Hause ging.
- Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden – und 2 tolle Jungs alleine großgezogen. Ich bereue nichts (mehr). Wenn ich meine Söhne ansehe, an sie denke, geht mir das Herz auf – was will ich mehr?
- Mit meiner Cousine habe ich mal einen Nähkurs gemacht. Obwohl das Nähen nicht zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden ist, sind doch ein paar schöne Dinge entstanden. Den engen Leinenrock mit Falten am Saum und Gehschlitz habe ich geliebt.
- Dieses Foto von mir gefällt mir wegen des spontanen Lachens. Es entstand während eines Workshops. Eine Teilnehmerin hat mich durch ihre lockere, trockene Bemerkung so zum Lachen gebracht, dass das Fotografieren Nebensache wurde.

- In jungen Jahren habe ich mich von meinen Kolleginnen zum Stricken inspirieren lassen. Wir haben Pullover gestrickt – einer war ziemlich lang mit bunten Einsätzen, ein anderer dafür ziemlich kurz mit weiten Ärmeln und verschiedenen Zopfmustern. Ab und zu überfällt mich tatsächlich das Verlangen, wieder mit dem Stricken anzufangen 🙂
- Eine meiner Lieblings-CDs ist „Escapology“ von Robbie Williams. Ich fühlte mich damals irgendwie verstanden – wie von einem guten Freund. Dabei gings weniger um die Texte als um die Stimmung, die sie in mir auslöste.
- Ich mag auch seine „Live At The Albert“ – he came, he saw, he swung. Sie versetzt mich in eine andere Zeit und lässt mich lächeln.
- Musik höre ich gerne Rockiges, das mir Energie gibt, und Oldies, die mich an meine jungen Jahre erinnern. Ich habe aber auch CDs von Andrew Lloyd Webber und wenn es passt – meist in lustiger Gesellschaft – sind auch mal Schlager schön.
- 1995 habe ich in einem Computervertrieb gearbeitet – ich musste fragen, was „Server“ bedeutet! Heute unvorstellbar. Habe aber schnell gelernt und die Arbeit dort hat sehr viel Spaß gemacht.
- Im TV schau ich mir Filme oder Serien an, bei denen Charaktere mitspielen, die auf irgendeine Art und Weise besonders sind – überraschend, mit Kanten oder Humor…
- Kennt ihr die Serie „White Collar“? Ich glaube zwar nicht, dass die Tricks und Betrügereien alle so funktionieren würden, aber Aha-Momente faszinieren mich.
- An der Ostsee habe ich es geliebt am Ufer zu stehen und über das weite Meer zu schauen – es hat mich einerseits geerdet und mich andererseits träumen lassen – von Freiheit und einem Neubeginn.
- Unsere Klassenabschlussfahrt ging nach Wien. Wir haben uns den Prater angesehen, die Hofreitschule, den Stephansdom… mittags durften wir alleine losziehen. Gelandet sind wir in einem Restaurant mit rotem Läufer auf den Stufen, Kronleuchtern über uns und fünf livrierten Dienern, die uns behandelten als wären wir Hochadel. Unsere Herzen schlugen bis zum Hals und das Essen war vorzüglich😊
- Das Hundertwasserhaus in Wien hat mich so richtig fasziniert: Nichts ist gerade, alles scheint „gewachsen“. Es ist bunt, kurios und zaubert – zumindest mir – ein Lächeln ins Gesicht. Ein Bild davon hängt jetzt in meiner Wohnung.

- Ich habe mich gerne mit Musik fit gehalten und in meinen 40ern sogar 2 Jahre Jazzdance und später 1 Jahr Line-Dance gemacht.
- Bis ich geheiratet habe, habe ich einige Jahre bei einem Spielmannszug mitgespielt. Ich bin als Zwölfjährige beigetreten und wollte was Besonderes sein. Deshalb habe ich die Fanfare gewählt. Es war eine schöne Zeit mit Gleichgesinnten und Umzügen bei Regen und bei Sonnenschein.
- Mit 15 habe ich einen Gitarren-Grundkurs gemacht. Das Liederbuch „70 Super Oldies“ habe ich immer noch. Leider hat es nicht zu mehr gereicht. Die Konzertgitarre ist in den Besitz meines Sohnes übergegangen und freut sich über ein wertschätzendes Zuhause.
- Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe sogar eine Trompete. „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ konnte ich darauf spielen – und ein paar kleine Melodien mehr. Ich habe es schon ewig nicht mehr versucht – zu laut im 5-Parteien-Haus…
- Um die Jahrtausendwende bin ich über ein Buch gestolpert, das mein Leben ziemlich verändert hat: „Sorge dich nicht – lebe“ von Dale Carnegie. Es ist genau zur richtigen Zeit in mein Leben gekommen. Ich hatte damals gar nicht gemerkt, dass ich nur noch funktionierte. Das Buch hat mich auf eine Reise geschickt.
- Diese „Reise“ in die persönliche Entwicklung hat praktisch nie aufgehört. Ich wollte immer mehr darüber erfahren, wie man ein „gutes Leben“ leben kann. So kam ich zur Psychologie, so dass ich letztendlich sogar eine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin gemacht habe – es hatte mich „gepackt“ 😊
- Kaffee: Ich liebe es, am Wochenende meine zwei Tassen Kaffee zum Frühstück zu genießen. Werktags bleibt da keine Zeit – ohne geht’s zwar auch nicht, aber eben nebenher. Am liebsten mag ich den selbst „gebrauten“ – nicht zu stark und nicht zu schwach und geschmacklich nicht zu toppen.
- In jungen Jahren habe ich mit einer Gruppe eine Busreise an die Riviera mitgemacht. Als wir zusammen ein Restaurant betraten kam, uns ein Franzose entgegen, der es gerade verließ. Mich hat er als Einzige freundlich gegrüßt „Bonjour“. Ob es daran lag, dass ich Zöpfe und ein geringeltes T-Shirt-Kleid trug?
- Nachdem ich die Ausbildung zur Psychologischen Beraterin abgeschlossen hatte, wollte ich etwas tun, damit Kinder einen guten Start ins Leben bekommen. Deshalb hatte ich eine Zeit lang eine Elternberatung, die ich aber wieder aufgab.
- Auf meiner „Entwicklungsreise“ traf ich einen Ansatz, bei dem es um Kompetenzprozesse ging und Persönlichkeitstypen. Mein erster Gedanke: wieso „ein“ Typ? Ich bin alle! Doch nachdem ich mich weiter mit dem Ganzen befasst hatte, habe ich mich zum ersten Mal verstanden gefühlt.
- Bei einem Einkaufsbummel in Landshut, zu dem immer auch das Stöbern in Buchläden gehört, bin ich über ein Buch gestolpert, das mich sofort fasziniert hat – durch sein Design und seinen Titel: „Du bist ein Künstler“ von Nick Bantock. Es war als würde der Autor mich direkt ansprechen. Ich stand, staunte – und musste es haben!

- Ein Mensch, der mich sehr beeinflusst hat, ist Ken Wilber. In seinem Ansatz geht es darum, das große Ganze zu sehen und dabei nicht die Details zu vergessen. Es geht darum zu integrieren, zu verstehen und zu verbinden – in Psychologie, Spiritualität und dem Leben an sich.
- Als ich das Buch von Bruce Lipton „Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“ gelesen hatte, suchte ich nach einer Methode, die seine Ansätze aufgriff und einsetzte. Die Basis ist, wahrzunehmen und zu erfühlen anstatt den „Geschichten“ unseres Verstandes zu lauschen. Es sind viele Lieblings-Aha-Momente daraus hervorgegangen.
- An meinem runden Geburtstag habe ich meine Familie zu einer Donauschifffahrt eingeladen. Auf dem prunkvoll mit Swarovski-Kristallen verzierten Schiff gab es ein delikates 4-Gänge-Menü, Aperitif, Wein und Kaffeespezialitäten, Musik und Tanz. Ich habe mich in der liebevollen Gesellschaft rundum wohl gefühlt und werde den Abend in ganz besonderer Erinnerung behalten.
- Süßes: Wenn es um Schokolade geht, liebe ich Vollmilchschokolade mit Nüssen – am liebsten ganzen Nüssen! Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch Gummibärchen schlecht widerstehen kann. Deshalb lasse ich sie lieber gleich im Laden. Außerdem bin ich jetzt umgestiegen: auf vegane Grün-Ohr-Hasen😊- sind auch lecker!
- Ja, ich habe ein Kinderbuch geschrieben! Fast zwei! Das eine dreht sich um einen Jungen, der in eine fremde Welt katapultiert wird und in dem anderen wird ein kleines Mädchen mit Zauber-Zeichenblock gemobbt. Die fremde Welt im Jungen-Buch ist noch ausbaufähig… Trotzdem hatte ich es vor Jahren einigen Verlagen angeboten. Leider nur Absagen – eben ausbaufähig…
- Weihnachten finde ich einfach magisch. Zu Hause kuscheln, Kerzenschein, Weihnachtstee und – Weihnachtsfilme! Ich weiß, sie sind kitschig und oft schlecht gemacht, und doch: sie verbreiten in mir eine romantische Stimmung und lassen mich lächeln.
- Mich faszinieren Kartensets wie Engelkarten, Orakelkarten usw. Als ich zum ersten Mal mit Engelkarten in Berührung gekommen bin, haben wir einfach eine Karte gezogen, sind in uns gegangen und haben beobachtet, ob sie etwas in uns auslöst. Für mich funktioniert das immer wieder. Darüber hinaus liebe ich auch ihre schöne, ästhetische Gestaltung – sie inspiriert mich und lässt mich lächeln.
- Ich weiß nicht mehr seit wie vielen Jahren ich immer wieder versuche vegan zu leben. Die letzten 2,5 Jahre habe ich das auch größtenteils mit einem guten Konzept durchgezogen. Doch ich nahm zu und meine Energie und Konzentration haben sich fast aufgelöst. Für mich passt es jetzt so, dass ich täglich zu 80 – 90 % vegan esse. Bei den Fleisch- und Milchprodukten achte ich auf bio – um zumindest ein wenig für die Tiere zu tun. Meine Denkleistung hat sich wieder erhöht und meine Energie zieht langsam nach.
- Wenn es heiß ist, liebe ich es barfuß zu laufen. Die verschiedenen Untergründe wie Holzboden, Fliesen, Teppich zu Hause oder draußen Gras, Pflastersteine usw. zu spüren, verbindet mich auch seelisch und mental wieder mit dem „Boden“, dem Wesentlichen und dem Leben, das nur im Jetzt geschieht.
- Dazu passt, dass ich gerne auf dem Boden liege. Ich lege mich gerne lange ausgestreckt auf den „harten“ Fußboden, die Arme ausgebreitet, völlig entspannt und „zufrieden mit der Welt“. Rückenschmerzen davon kenne ich nicht. Außerdem füllt es mich am schnellsten wieder mit Energie auf, wenn ich mal ausgelaugt von der Arbeit nach Hause komme.
- Im Jahr 2015 ist ein Artikel von mir im Magazin „Freie Psychotherapie“ erschienen: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Darin geht es um das Wagen von Neuanfängen, ihrem Ablauf, ihren Chancen und wie sie gemeistert werden können.
Hier der Link zur Ausgabe:
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“ – Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V. – VFP

- Zwei Soft-Boxen zieren mein Wohnzimmer und warten auf ihren Einsatz. Der letzte Einsatz liegt schon etwas zurück. Doch immer, wenn mein Auge auf sie fällt, ist es als würde ich gute Freunde erblicken. Sie „gehören“ irgendwie zu mir und ich bin schon sehr gespannt, was wir noch alles zusammen erleben werden.
- Kennt ihr Lynne McTaggart? Sie forscht über die Kraft von Intentionen. Bei ihren Veranstaltungen in Rosenheim und Erding war ich jedes Mal dabei. Seitdem bin ich Mitglied von zwei Power-of-Eight-Gruppen, die sich alle paar Wochen über Zoom treffen und sich gegenseitig mit Intentionen bei Heilung und Wachstum unterstützen.
- Was ich sehr gerne mache, ist Qi Gong. Die fließenden, meditativen Bewegungen beruhigen meinen Geist, lösen meine angespannte Muskulatur und regen gleichzeitig den Energiefluss im gesamten Körper an. Meine Flexibilität erhöht sich und mein Stress-Level sinkt – optimal!
- Es gibt immer wieder Phasen in meinem Leben, in denen ich das Gefühl habe, die Zeit rinnt mir durch die Finger und das, was ich erledigen möchte, stapelt sich, stapelt sich, stapelt sich… Dann greife ich zu Tagesplänen. Ich kreiere optimale, sehr flexible (ich kann nichts Starres gebrauchen) Pläne, um zumindest Anhaltspunkte zur Aufgabenerfüllung zu haben. Leider dauert es meist höchstens 10 Tage, dann verwerfe ich sie wieder, weil das Leben nun mal lebt.
- Das Arbeitsamt hat mir einen Business-English-Kurs finanziert. Der Kurs hat ungefähr 4 Monate gedauert und vormittags stattgefunden. Ich hatte richtig Spaß im Kurs. Schließlich habe ich ihn sogar mit einem sehr guten Ergebnis bestanden. Doch Englisch sprechen kann ich leider immer noch nicht…
- In der Zeit von Corona wurde uns allen empfohlen, Lager einzurichten, um Vorräte im Haus zu haben, falls Ausgangssperren verhängt würden oder man erkrankte und nicht einkaufen gehen könnte. Dieses Lager habe ich immer noch. Es ist eine grüne Kiste im Vorratsschrank und einige Gläser und Dosen drumherum. Einmal im Monat sehe ich es durch und erneuere. Es ist optimal, wenn mal was ausgeht.
- Mich körperlich anzustrengen, mag ich eigentlich nicht so sehr. Für die Fitness habe ich mich immer an Trainings mit motivierender „Mitmach“-Musik gehalten: Jazzdance, Line-Dance, Aerobic… Mit zunehmendem Alter achte ich nun darauf, meine Muskulatur solange es geht zu erhalten und auch körperlich stark zu bleiben: zwei Mal die Woche heißt es nun Krafttraining mit Widerstandbändern. Anstrengend – aber es hilft.
- In Basel findet seit einigen Jahren der „Progressive Retreat“ mit Dr. Joe Dispenza statt. „Dr. Joe“ war mir von einigen Reels bekannt, die ich für sehr oberflächlich hielt. Irgendwann habe ich mich mehr mit ihm befasst und erkannt, dass da mehr dahintersteckt. Ich war auf einem Basel-Retreat und, obwohl ich kein Fan von so großen Veranstaltungen bin, habe ich verstanden, dass es ihm wirklich wichtig ist, dass wir verstehen, wie Veränderungen geschehen können, und: dass es Arbeit ist!
- Meine eigene „Entwicklungsreise“ hat mich weit gebracht – und sie hat viel Kreatives in mir freigesetzt. Viel von dem, das ich bei mir angewandt habe, habe ich selbst zusammengestellt und am Ende zu einem großen Mosaik zusammengefügt: ChanceDance. In ChanceDance steckt mein Herzblut – und es ist offen für noch nicht Erkanntes, Weiterzuentwickelndes, Eingebungen…
- Es hat eine Zeit gegeben, in der viele Gefühle von Trauer, Einsamkeit, Aussichtslosigkeit usw. in mir präsent waren. Bis ich durch „Zufall“ über zwei Lieder stolperte, die mich in eine andere innere Welt entführten: „Für mich solls rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef und „Segel im Wind“ von Peter Cornelius. Sie haben in mir die Sehnsucht geweckt, mein wahres Ich zu leben, wieder zu „wollen“, meine Stärke und Würde zu finden und wieder ins Leben einzusteigen – mit seinen Höhen und Tiefen – und es zu genießen.
